Talking Earth Trust
Wir sind eine Sinfo-Band mit Musikern/Innen aus aller Welt, die im Saarland leben oder einen Bezug zu ihm haben und wir kommen aus den unterschiedlichsten Musiktraditionen. Unsere Musik bewegt sich zwischen Folklore, Populärmusik und westlicher Klassik (sinfonischer Ethno-Jazz-Pop).
Wir spielen innerhalb unserer Gruppe in oft wechselnden Kombinationen und aus der Dynamik dieser Begegnung sind eigene Kompositionen mit ausdrucksvollen Gesangspassagen, satten Rhythmen, packenden Melodiebögen und farbigen Klangwelten gewachsen. Die musikalischen Sprachen ganz verschiedener Weltgegenden treten in einen lebendigen Austausch, ohne daß ihre Wurzeln verloren gehen.
Daraus sind eingängige und auch tanzbare Songs mit Gesang und rein akustischer Besetzung entstanden, die die Zuhörer zu einer offenen Begegnung mit anderen, aber auch mit der eigenen Kultur einladen sollen. Unsere Kompositionen bieten uns einen gemeinsamen Orientierungsrahmen, der musikalisch jedoch immer wieder neu und lebendig ausgestaltet wird, sodaß jedes Konzert für uns selbst oft überraschende Momente schaffen kann.
„Udo Redlich & Talking Earth Trust“ wollen mit ihrer Musik eine Brücke zwischen den unterschiedlichsten Musikrichtungen schaffen, um zu einem ausgewogenen Zusammenklang zu finden und zugleich die jeweilige Eigenständigkeit zu bewahren
Die Songs der Gruppe erklingen dabei im Stil persischer Klassik, türkisch-kurdischer Folklore, europäischer Romantik, afrikanischer Tanzmusik oder schlicht in eingängiger Pop-Spielweise.
Die Musiker stammen u.a. aus Mosambik, Nigeria, Zaire, aus Argentinien, Chile, Mexiko, aus dem Iran, Aserbeidschan, der Türkei, Griechenland, Frankreich und aus Deutschland. Kopf der Truppe ist Udo Redlich, der sich nicht als „Boss“ sieht, sondern als „Koordinator, der die richtigen Leute zusammenbringt.“ Viele Künstler von „Talking Earth Trust“ sind in ihren Heimatländern erfolgreiche Musiker und spielen auch in anderen Bands. Sie treten seit 1995 gemeinsam auf und haben 1997 ihre erste CD „Sensible Regions“ herausgebracht.
Zehn differenziert eingespielte Songs geben dort einen Eindruck der musikalischen Vielseitigkeit der Gruppe wieder. Die Stücke des Anfang 2015 erschienenen Albums „Spirit Of Colours“ bieten einen Crossover zwischen Afro-Oriental-Latin-Groove und westlich-klassischer Musik mit ganz eigenständiger Identität.

